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institutsprogramm

 

Vertiefung - Supervision

 

Für das Jahr 2012 bieten wir in verschiedenen Städten der Bundesrepublik Vertiefungs-Seminare an.

 

Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Haptik in ihrer Entfaltung und wie sie in Arbeiten am Tonfeld erscheint.

 

 

 

Seminar in Bielefeld

 

 

Haptischer Sinn - Experimentieren - Sehen - Verstehen

 

Übungen zur Erscheinungsweise der Basissinne in der Arbeit am Tonfeld® Entsprechungen von Haptik und sozialer Geste; Supervision


Welche systematische Bedeutung besonders die Strukturen der Haptik als Basis des Arbeitens am Tonfeld haben, ist ja durch unser Buch "Sprechende Hände" bekannt und vielleicht auch durch eigenes Lesen ein bisschen vertraut geworden.

 

Wir haben in diesem Jahr die "Denkarbeit" des Buches in die "Handarbeit" von Übungen am Feld übersetzt. Damit kann die Struktur der Basissinne im Handlungsaufbau und im Beziehungsausdruck bei Kindern wie bei Erwachsenen unmittelbar sinnlich erfahren und so leichter im Entwicklungsaufbau und auch in ihren sozialen Entsprechungen verstanden werden.

Ich biete dieses Experimentieren nun als kompaktes gemeinsames "Üben" an und als Supervision von mitgebrachten Filmen der Teilnehmenden.

 

Termin: 23. und 24. März 2012

Zeiten: Fr. 16.30 h – 21h ,  Sa. 9.30h – 18.30h

Seminarleitung: Dr. Anna Dorothea Brockmann

Kosten: Seminar: 150.- €

Ort: Haus Neuland in Bielefeld

Anmeldung: Institut für Haptische gestaltbildung-Nord, Bremen

Tel. und email: 0421 – 70 34 26 - email: a.d.brockmann@web.de

 

 

 

 

Seminar in Fürth

 

 

Haptik und Bild: Bewegung wird Gestalt

 

In ihrem haptischen Spiel am Tonfeld gestalten Kinder sich und ihre Welt aus Bewegungen und verwirklichen diese in Bildern.

 

Bilder entstehen zunächst aus der Vielfalt haptischer Vollzüge verbunden mit dem Erleben von plastischen Grundformen, mit Fantasien, Erlebniswelten und Ausdrucksbedürfnissen.

Bilder repräsentieren Entwicklungsmöglichkeiten, Wirkungsabsichten, Beziehungs-wünsche oder Handlungsintentionen und Positionierungswollen.

Mit Bildern erkunden Kinder soziale Erfahrungen, experimentieren bildhaft mit ihnen, machen sie sich fassbar, begreifbar. Sie machen sich ein Bild von der erfahrbaren Welt als ihrer gestaltbaren Welt. Am Tonfeld können Kinder ihre Fantasien und Erlebnisse an ihr haptisches - leibliches Vermögen zurück binden, sich einverleiben und sie handfest aus-bilden.

Ich werde in diesem Seminar mit den Teilnehmenden den Bildaufbau in denArbeiten von Kindern am Tonfeld gemeinsam erkunden und ihn mit Symbol-gestalten und Themen aus Märchen und Mythen verbinden.  

 

Termin: 29. und 30. September 2012

Zeiten: Fr. 16.30h – 21.00h und Sa. 9.30h – 18.30h

Seminarleitung: Dr. Anna Dorothea Brockmann

Kosten: Seminar: 150.- €

Ort und Anmeldung: Institut für Haptische Gestaltbildung-Nord, Bremen

Tel. und email:0421 – 70 34 26 - email: a.d.brockmann@web.de

 

 

 

 

Seminar in Lüneburg

 

 

Haptik und Haptischer Sinn

 

Die Haptik macht die Arbeit am Tonfeld® in ihrer Essenz aus. Das haptische Geschehen ist die Basis allen Handelns und aller Beziehung am Tonfeld und auch allen Verstehens der sozialen Bezüge, die am Tonfeld gewissermaßen zur (haptischen) Sprache kommen.


In unserem Buch "Sprechende Hände" haben wir die grundlegenden Stadien der Handentfaltung und ihre Wirkung und ihre Ausrichtung für Entwicklung aufgezeigt und beschrieben.

Um die Struktur sinnlich erfahren zu können haben wir die Stadien in Übungen übersetzt. Ich biete in diesem Seminar ein Experimentieren und ein gemeinsames Üben an, um auf diese Weise die Haptische Sprache leichter in ihrem Entwicklungsaufbau und in ihren sozialen Entsprechungen erfahren und verstehen zu können.

 

Termin: 11. und 12. Mai 2012

Zeiten: Fr. 18.00h – 21.30h und Sa. 9.30h – 18.30h

Supervision: Fr. 14.00h - 17.00h

Seminarleitung: Marie-Luise Geiß

Kosten: Seminar: 150.- €,  Supervision: 50.-€

Ort und Anmeldung: Institut für Haptische Gestaltbildung-Nord, Lüneburg

                                       An den Brodbänken 1

Tel. und email: 04131 – 269 353 - marieluise.geiss@web.de

 

 

 

Seminar in Lüneburg

 

 

Intervention in der AaT® auf der Grundlage der haptischen Phänomene. Aspekte ihrer Bedingungen, ihrer Wirkung und ihrer Gestaltung

 

Marie-Luise Geiß präsentiert in diesem Seminar die Ergebnisse des Buches "Sprechende Hände" mit einer systematischen Beschreibung der Handentfaltung am Tonfeld, wie wir sie jetzt darstellen können. Das verbindet sie mit den grundlegenden Stadien der sensomotorischen Entwicklung und ihrer Korrespondenz zum sozialen Umfeld.
Daraus entwickelt sie die Rolle und Funktion der Intervention in der Arbeit am Tonfeld® die sich am haptischen Phänomen orientiert.
Auch mit sprachlich knappen Fragen, Kommentaren und selbst mit dem begleitenden "Hhmm" in seinen verschiedenen Intonationen und ihrer Setzung an bestimmten Stellen, greift eine Begleitung immer auch in den Prozess ein und ist damit an der Selbstgestaltung und der Gestaltung eines Gegenübers beteiligt, d.h. sie ist als stille Mitgestaltende anwesend und sie steuert den Prozess damit auch.
Je weniger die Interventionen quasi impulsiv und privat sind, umso bewusster können sie "gesetzt" werden und den individuellen Entwicklungsimpuls fördern.

 

Termin: 2. und 3. November 2012

Zeiten: - Seminar: Fr. 18.00h – 21.30h und Sa. 9.30h – 18.30h

              - Supervision: Fr. 14.00 -17.00h

Seminarleitung: Marie-Luise Geiß

Kosten: Seminar: 150.- €,   Supervision: 50,--€

Ort und Anmeldung: Institut für Haptische Gestaltbildung-Nord, Lüneburg

                                       An den Brodbänken 1

Tel. und email: 04131 – 269 353 - marieluise.geiss@web.de

 

 

 

Seminar in Lüneburg

 

 

Bewegung wird Gestalt

Einführung in die Arbeit am Tonfeld®

 

Die Arbeit amTonfeld® ist eine schöpferische Arbeit, die aus der Begegnung der Haptik, also dem handelnden, berührenden und gestaltenden Potential der Hände, mit dem Material Tonerde entsteht. Das Setting erscheint einfach: ein mit weicher Tonerde eingestrichener Kasten, das Tonfeld, Wasser und ein begleitender Mensch. Das Tonfeld macht grundlegende menschliche Entwicklungsbedingungen verfügbar: Halt in Beziehung, Verlässlichkeit der Bindung und Dauer der Objekte.
Die Begleitung in dieser Arbeit ist entwicklungsorientiert, gibt Raum und Zeit für eigene leibliche Bildung und den Aufbau von Beziehung und Handlungskompetenz.

 

Für Kinder und Jugendliche ist die Arbeit am Tonfeld® besonders geeignet, da sie eine Begleitung jenseits des rein verbalen Dialogs erlaubt. Vor allem Kindern mit so genannten Verhaltensauffälligkeiten und Beziehungsstörungen ermöglicht sie sensomotorische Integration, Entwicklungsbegleitung im Handlungsaufbau und in der Beziehungsentfaltung.

Die Arbeit am Tonfeld® findet zunehmend Anwendung in Schulen, Kindergärten, Horten, in freier Praxis sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Diese Einführungsseminar vermittelt einen ersten Eindruck der AaT und ihrer zugrunde liegenden schöpferischen Struktur die sich in jedem kreativen Prozess (Spiele – Basteln – etc.) auffinden lässt. Videosequenzen zur AaT und praktische Übungen ergänzen das Seminar, die TeilnehmerInnen erhalten ein inhaltliches Skript.

 

Termin: 17. März 2012

Zeit: Sa. 9.30h – 18.30h

Seminarleitung: Marie-Luise Geiß

Kosten: 100.- €

Ort und Anmeldung: Institut für Haptische Gestaltbildung-Nord, Lüneburg

                                       An den Brodbänken 1

Tel. und email: 04131 – 269 353 - marieluise.geiss@web.de

 


 

Andere Themen haben wir „vorrätig“.

Diese können beispielsweise von Regionalgruppen angefragt werden.

 

 

  • Trauma und seine Erscheinungsformen am Tonfeld
    Leitung: Dr. Anna Dorothea Brockmann oder Marie-Luise Geiß

  •  

  • Leibempfinden in der Begleitung: der Leib als Resonanzorgan
    Leitung: Dr. Anna Dorothea Brockmann oder Marie-Luise Geiß

  •  

  • Interventionen und ihre Wirkung in der Arbeit am Tonfeld®

    mit Kindern und Jugendlichen oder mit Erwachsenen

    Leitung : Dr. Anna Dorothea Brockmann oder Marie-Luise Geiß

  • "Wie hängt das denn zusammen?"
    Eine Zusammenschau und Vernetzung der Grafiken und Tabellen von Heinz Deuser zur AaT: Aktualgenese, die "Situationen" am Tonfeld, die haptischen Phänomene und die Schwerpunkte der sog. Kindertabelle
    Leitung : Dr. Anna Dorothea Brockmann oder Marie-Luise Geiß

  •  

  • Pubertät und Adoleszenz:
    Wirkungsspuren und Entwicklungs-Möglichkeiten am Tonfeld
    Leitung: Marie-Luise Geiß

  •  

  • „Ungeborene Kinder“:
    der Mangel an leiblicher Integration bei Frühgeburten, Möglichkeiten der Verwirklichung in der AaT
    Leitung: Marie-Luise Geiß

  •  

  • Die Rolle des Vaters: die väterliche Funktion für die Aufrichtung

    und die väterliche Funktion in der Begleitung von Kindern
    Leitung: Marie-Luise Geiß

  •  

  • Geschwisterbeziehungen als Thema in Arbeiten am Tonfeld

    Leitung: Marie-Luise Geiß


  • "Körper-Erleben" - Somatic - Experiencing (Peter Levine) als Basis der leiblichen Resonanzfähigkeit im Begleiten von nonverbalen, leiblichen und haptischen Prozessen
    Leitung: Hermine Haase

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